Krefeld: Graffiti als Geschenk für die Nachbarschaft

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Krefeld: Graffiti als Geschenk für die Nachbarschaft

In der Stadt Krefeld ist ein einzigartiges Projekt erfolgreich umgesetzt worden. Eine Gruppe von Künstlern hat sich zusammengetan, um der Nachbarschaft ein besonderes Geschenk zu machen. Anstatt wie üblich gegen die Vandalismus-Vorschriften zu verstoßen, haben sie sich mit der Stadtverwaltung abgestimmt, um legale Graffiti an Hauswänden anzubringen. Das Ergebnis ist atemberaubend: farbenfrohe und kreative Werke, die die Stadtlandschaft aufwerten und die Anwohner erfreuen.

Krefeld: Graffiti-Projekt bringt Jugendliche zusammen

Als alles geschafft war, hockten sie erschöpft, aber beschwingt auf der Wiese. Sie hatten sich Wraps bestellt, die Lieder aus der Musikbox waren ebenso stimmungsvoll wie das Wetter. Grund für die ausgelassene Atmosphäre war die Kulisse, vor der die jungen Erwachsenen nun saßen. Noch vor ein paar Stunden zog sich hier direkt neben dem Ringbüdchen am Preußenring/Ecke St. Töniser-Straße eine 30 Meter lange Mauer im eintönigen Weiß.

Genau diese Wand hatten Krefelder Jugendliche in wenigen Stunden zu einer lebhaften, farbigen Fassade umgestaltet. Eine Fassade, die durch das Graffiti-Projekt des städtischen Jugendstreetworks mit dem überdimensionierten Schriftzug „Westparkquartier“ zu einer Art künstlerischem Quartierseingangsschild avanciert ist.

Das Projekt entstand durch die Initiative des Krefelder Vereins Emmaus