Schulleiterin der Gesamtschule Jüchen tritt in den Ruhestand

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Schulleiterin der Gesamtschule Jüchen tritt in den Ruhestand

Die Schulleiterin der Gesamtschule Jüchen, Frau [Name], hat nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit entschieden, in den Ruhestand zu treten. Diese Nachricht überrascht viele, denn Frau [Name] war nicht nur eine engagierte Pädagogin, sondern auch eine Vorbildfigur für Schüler und Lehrer gleichermaßen. Während ihrer Amtszeit hat sie sich für die Förderung von Bildung und Erziehung eingesetzt und sich um die weitere Entwicklung der Schule bemüht. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Frau [Name] für ihr Engagement und ihre Verdienste um die Gesamtschule Jüchen bedanken.

Schulleiterin Susanne Schumacher verabschiedet sich nach 24 Jahren von der Gesamtschule Jüchen

Viel mehr Wertschätzung geht eigentlich nicht: Susanne Schumacher geht als Leiterin der Jüchener Gesamtschule Ende des Monats in Rente. Der Abschied in der Aula der Schule konnte sich sehen lassen. Die gut dreistündige Veranstaltung war angelehnt an Thomas Gottschalks „Wetten, dass…?“.

Die spektakulärste Wette war eine Außenwette: Schaffen es elf Schülerinnen und Schüler, mit Muskelkraft einen 4,5 Tonnen schweren Traktor zu bewegen? Sie schafften es, das sah man beim Blick aus dem Fenster oder auf einer großen Leinwand in der Aula. Mit eingebunden in die Show wurden Eltern, Schüler und Lehrer.

Abschied von der Schulleitung: Susanne Schumacher erinnert sich an ihre Zeit an der Gesamtschule Jüchen

Abschied von der Schulleitung: Susanne Schumacher erinnert sich an ihre Zeit an der Gesamtschule Jüchen

Georg Broens, der Vorgänger von Susanne Schumacher, erfreute mit einer Gesangeinlage für eine verlorene Wette. Susanne Schumacher saß vor einer Europakarte und das Bühnenbild spiegelte längst vergangene Zeiten wider – mit einem meterlangen Rechenschieber und anderen Relikten aus alten Zeiten. So wurde der Geist der Vergangenheit wieder lebendig.

War früher alles besser? Diese Frage würde die couragierte Pädagogin mit einem klaren Nein beantworten. Eben weil früher vieles schlechter war, habe es sie seinerzeit dazu gebracht, Lehrerin zu werden.

Info: Und was jetzt, Frau Schumacher? Vorhaben Die 64-Jährige hat ihre Zukunft noch nicht durchgeplant. Sie möchte sich mehr bewegen, sagte die Frau, die auch Sport studiert hat. Und sie hat auch Lust darauf, das zu machen, was sie so gerne macht und was in den vergangenen Jahren als Schulleiterin zu kurz gekommen ist: das Unterrichten. Ihr schweben acht Unterrichtsstunden pro Woche an der Gesamtschule Jüchen vor.

Sie besuchte einst das Kreisgymnasium in Grevenbroich, das heutige Erasmus-Gymnasium. Sie erinnerte sich an Lehrer ohne Arme, ohne Beine, Kriegsversehrte, echte Haudegen ohne Anspruch auf moderne Pädagogik, die einen negativen Druck auf die Schülerinnen und Schüler aufbauten. Das motivierte Susanne Schumacher, Lehrerin zu werden und es besser zu machen.

Ihrem Vorgänger Georg Broens dankte sie am Mittwochabend: „Sie haben mich immer unterstützt, danke Georg.“ Das Verhältnis sei immer von großem Vertrauen und Verständnis geprägt gewesen.

Susanne Schumacher erzählte von der Lehrerschwemme, vom Einstellungsstopp. Sie nahm die unterschiedlichsten Jobs an, die aber immer einen engen Bezug zur Pädagogik hatten. Erst im August 1997, mit 37 Jahren, sollte sie ihre erste Anstellung bekommen an einer Schule in Rheydt.

Was sie heute schon ein bisschen ärgert: Sie wurde nie verbeamtet und deshalb wird die Rente deutlich geringer ausfallen als eine Beamten-Pension. Trotzdem zog die Witwe und dreifache Mutter, die in Frimmersdorf lebt, eine positive Bilanz.

Sie hatte zunächst in der Realschule als „normale Lehrerin“ gearbeitet, später dann in der Sekundarschule. Die Gesamtschule hat sie mit aufgebaut und darauf ist sie schon ein bisschen stolz. „Viele haben gedacht, dass es nicht funktioniert, aber es hat geklappt. Und vor kurzem haben hier Schüler zum vierten Mal ihr Abitur gemacht“, sagte die von allen gelobte Schulleiterin.

In Jüchen habe sie sich wohlgefühlt. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, wofür sie Bürgermeister Harald Zillikens dankte. Ihr war immer wichtig, dass die Schule ganz nah bei den Schülerinnen und Schülern ist. Die Entscheidung für eine Gesamtschule sei rückblickend die richtige gewesen.

Die Anwesenden konnten mit ihren Smartphones einen QR-Code aktivieren, um prägende Eigenschaften der scheidenden Schulleiterin zu nennen. Menschlichkeit, Herzlichkeit und Gelassenheit waren die am häufigsten genannten Eigenschaften. Nein, sie empfinde keine Wehmut, sei aber aufgeregt.

Aus diesem Grund hatte sie sich für ihre kurze Rede Notizen gemacht: Sie gestand, dass sie als Schülerin in der zehnten Klasse eine „Ehrenrunde“ hatte drehen müssen, und dass es immer ihr Hauptanliegen gewesen sei, das Potenzial der Schüler auszuschöpfen. Und sie ließ wissen, dass sie lieber unterrichtet hätte, statt eine Schule zu leiten.

Ihr Nachfolger heißt Elmar Welter. Er war der Stellvertreter von Susanne Schumacher, und auch er sparte nicht mit Lob. Mit Frack und Zylinder trat er auf und hatte das Spektakel, diese ungewöhnliche Veranstaltung, initiiert und die unterschiedlichsten Akteure mit eingebunden.

Hans Schäfer

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