Urlaub: Was gilt bei Erkrankung, Urlaubsgeld und Erreichbarkeit?

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Urlaub: Was gilt bei Erkrankung, Urlaubsgeld und Erreichbarkeit?

In Deutschland genießen Arbeitnehmer ein gesetzliches Recht auf Urlaub, um sich von der Arbeit zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Doch was passiert, wenn man während des Urlaubs erkrankt oder wenn man das Urlaubsgeld nicht rechtzeitig erhält? In diesem Artikel werden wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zu Erkrankung während des Urlaubs, Urlaubsgeld und Erreichbarkeit während der Freizeit beantworten. Wir klären auf, was Sie wissen müssen, um Ihren Urlaub optimal zu genießen und unnötige Stress zu vermeiden.

Urlaub in Deutschland: Regeln für Erkrankung, Urlaubsgeld und Erreichbarkeit

Deutschland startet in die Ferienzeit. Auch für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht der Jahresurlaub an. Wer diese Regeln kennt, ist bestens vorbereitet:

1. Das Recht auf Nichterreichbarkeit im Urlaub

1. Das Recht auf Nichterreichbarkeit im Urlaub

Entspannt liegt man am Sandstrand, plötzlich klingelt das Handy: Muss ich rangehen, wenn die Chefin oder der Chef mich im Urlaub anruft? Nein. Denn Beschäftigte müssen in der Regel nur zu den vereinbarten Arbeitszeiten erreichbar sein, erklärt Volker Görzel, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitglied im Verband deutscher Arbeitsrechtsanwälte (VDAA). In der Freizeit – und damit auch während des Urlaubs – sind Beschäftigte demnach nicht verpflichtet, erreichbar zu sein. Grundsätzlich kommt es aber immer darauf an, was im Arbeitsvertrag geregelt ist.

2. Kein Anspruch auf Urlaubsgeld

2. Kein Anspruch auf Urlaubsgeld

Urlaub macht besonderen Spaß, wenn der Arbeitgeber die Reisekasse mit einer Finanzspritze aufbessert. Einen allgemeinen Anspruch auf Urlaubsgeld gibt es in Deutschland aber nicht, so der VDAA. Vielmehr handelt es sich um eine freiwillige Sonderzahlung des Arbeitgebers, die er zusätzlich zum regulären Gehalt zahlt, um einen Urlaub zu ermöglichen.

Ein Anspruch auf Urlaubsgeld haben Beschäftigte nur dann, wenn es entsprechende Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag gibt. Außerdem gibt es den Sonderfall der sogenannten betrieblichen Übung. Zahlt der Arbeitgeber mindestens über drei Jahre hinweg wiederholt und vorbehaltlos Urlaubsgeld, ist er auch in der Zukunft dazu verpflichtet.

3. Krank im Urlaub: Urlaubstage werden gutgeschrieben